Sandkasten - Spielsand

Gerade kleine Kinder nehmen gerne etwas in den Mund, auch Sand aus dem Sandkasten. Leider haben die Unfälle in diesem Bereich in den letzten Jahren zugenommen. Neben Vandalismusunfällen durch Glasscherben treten auch immer häufiger Straftaten wie das Verteilen von Rasierklingen oder giftigen Stoffen in Sandkästen auf.

Nachdem die Vorschrift, Sand in öffentlich zugänglichen Sandkästen in regelmäßigen Abständen auszutauschen, in den meisten Bundesländern aufgehoben wurde stellen wir eine zunehmende Nachfrage unserer Kunden nach Spielsanduntersuchungen fest. Ursache sind oft plötzlich auftretende Ausschläge, die von Eltern in Zusammenhang mit dem Spielen im Sandkasten gebracht werden. Aufgrund der insgesamt geringen Fallzahl ist jedoch statistisch nicht nachweisbar, ob dieser Anstieg auf seltenerem Sandaustausch oder einer höheren Sensibilität der Eltern beruht.

Zusammen mit anerkannten Labors für Mikrobiologie und Bodenschadstoffe stellen wir nicht nur Verunreinigungen zum Beispiel durch Colibakterien sondern auch Belastungen durch andere Schadstoffe fest.

Spielplatzbetreiber beraten wir unabhängig über geeignete Maßnahmen und den richtigen Zeitpunkt. Im Rahmen einer Laboruntersuchung können wir feststellen, ob Sandreinigung, Sandaustausch oder gar keine Maßnahme erforderlich ist und so unseren Kunden erhebliche Kosten einsparen.

Natürlich untersuchen wir auch Matschspielflächen und sogenannte Nassspielplätze. Hier kommt uns unsere Zulassung als Probenehmer nach der Trinkwasserverordnung zu Gute. Als unseres Wissens nach einzige Prüfstelle für Spielplätze in Deutschland sind wir berechtigt, anerkannte Proben entsprechend der Trinkwasserverordnung zu entnehmen und können unseren Kunden so im Rahmen der Spielplatz - Hauptprüfung kostengünstig die Prüfung des Wassers aus Entnahmestellen auf dem Spielplatz anbieten. Unsere Proben unterliegen dem Qualitätsmanagement nach der Trinkwasserverordnung, werden in einem zertifizierten Trinkwasserlabor untersucht und haben daher auch vor Gerichten und Gesundheitsämtern Beweiskraft.